DER „BALKON DES ORTASEES”

Mi, 14 März 2018
DER „BALKON DES ORTASEES”
Die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso erhebt sich wirklich wie ein großer Balkon über dem Ortasee. Sie beherrscht imposant das ganze Gebiet um den See und verwöhnt uns mit einer herrlichen Aussicht. Wenn man sie aus der Ferne, zum Beispiel vom Garten La Darbias, auf der gegenüberliegenden Seeseite..

Die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso erhebt sich wirklich wie ein großer Balkon über dem Ortasee. Sie beherrscht imposant das ganze Gebiet um den See und verwöhnt uns mit einer herrlichen Aussicht.

Wenn man sie aus der Ferne, zum Beispiel vom Garten La Darbias, auf der gegenüberliegenden Seeseite bewundert, dann erscheint die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso in all ihrer Pracht. Sie wurde auf einem Granitsporn auf einer Höhe von 638 Metern erbaut und beherrscht damit ohne Zweifel das Westufer des Sees. Manchmal hell erleuchtet von der Morgensonne, ein anderes Mal vom Nebel eingehüllt wie in einem Märchen.

Die Wallfahrtskirche wurde im 18. Jahrhundert von Lorenzo Peracino erbaut, einem Künstler aus dem Valsesia-Tal. Sie entstand dort, wo ursprünglich eine der Jungfrau Maria gewidmete Kapelle war und wo dann eine erste Kirche mit der Statue der Rosenkranzmadonna errichtet wurde. Es war der einheimische Pietro Minola, der entschied eine neue Wallfahrtskirche auf seine Kosten bauen zu lassen, und zwar nach einer Begnadigung durch die Madonna. Später wurden auch der Glockenturm und das Pfarrhaus realisiert.

Die Kirche wurde im Barockstil erbaut und ihr Grundriss als griechisches Kreuz geplant. Im Innern kann man Fresken und ein Altarbild bewundern, das Fermo Stella da Caravaggio zugeordnet werden kann. Auf dem Altar wird die Urne mit den Knochen und dem Blut von San Donato aufbewahrt, einem christlichen Märtyrer, der in Rom in den Katakomben von San Callisto gefunden wurde und zu dem die Einwohner um Schutz vor Blitz und Hagel beteten.
Auch der vor der Kirche liegende Platz ist ein wahres Juwel. Früher wurde er auch der „Rasen des Tuches” genannt, denn hier trafen sich die Frauen des Ortes um an sonnigen Tagen die handgemachten Tücher zu bleichen. Heute sieht man hier die vielen Touristen, die zu jeder Jahreszeit bis hier hinaufkommen, um den herrlichen Ausblick zu genießen.

Wer sich über die Mauer lehnt und die steilen Felsen hinuntersieht, der erlebt etwas ganz Besonderes: Die Aussicht ist spektakulär, wirklich atemberaubend! Von hier kann man den Hausberg Mottarone und die Alpen, die Ebene um Novara, die sanften Hügel des Ortasees und die Insel San Giulia inmitten des Sees bestaunen.

Wenn Sie richtig gute Fotos für Instagram oder als Hintergrundbild suchen, die neidisch machen, dann ist das die richtige Kulisse. Diese wunderbare Ort zwischen See und Himmel ist der perfekte Rahmen für Selfies, die im Herz bleiben, und das ganz…. ohne Filter und Foto Shop!

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